Mittwoch, 21. Dezember 2011

Chicken 'Elgar'


Das Rezept ist eine Eigen-Ko-Produktion - findet sich aber auch bei chefkoch.de.
Einkaufs-/Zutatenliste: 
500g Hühnerbrust
250g Nudeln
1 mittelgroße rote Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln
450g Champignons (bevorzugt braune)
400ml Sahne
Tomatenmark
Gewürze: Salz, Pfeffer, Knoblauch, Currypulver, Paprikapulver (edelsüß)
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht satt für min. 4 Personen): ungefähr 6€   
Zubereitung:
Die Hähnchenbrust in Stücke schneiden, Größe je nach Geschmack. Wenn sie klein geschnetzelt wird, dann besser in Scheiben. Die Paprikaschote in kleine Würfel und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Champignons vierteln.
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen.
Das Fleisch in heißem Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Paprika, Lauchzwiebeln und Pilze dazugeben und ca. 5 Minuten mitbraten. Die Hälfte der Sahne mit Currypulver, Paprikapulver und Tomatenmark dazugeben und aufkochen lassen. Den Knoblauch durchpressen, mit der restlichen Sahne verrühren und hinzufügen. Aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Bis die Nudeln fertig sind, weiter köcheln lassen. Diese dann abgießen und untermischen. Noch 1-2 Minuten ziehen lassen und dann servieren.
 

Das ist das wahrscheinlich beste Rezept, welches ich je getestet habe - Spaß beiseite - das Rezept kann ich nur jedem wärmstens empfehlen.
Es lässt sich für 2 Personen ebenso gut zubereiten, wie für viele Gäste.
Ein Rezept, was ich mal zum Testen weitergebe. Wer Nudel-Pilz-Huhn-Sahne-Kombinationen mag, dem wird dieses Rezept auf jeden Fall schmecken...

Sonntag, 18. Dezember 2011

Ratatouille


Bei der kalten Jahreszeit, jetzt mal ein Rezept für den gemütlichen DVD-Abend.
Das Rezept zum Film Ratatouille.
Das Rezept habe ich durch Zufall bei chefkoch.de entdeckt.
Vorweg eine Sache: das Rezept ist Zeit- und relativ Kostenintensiv..
Einkaufs-/Zutatenliste: 
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 orangene Paprika
1 Zwiebel
7 Tomaten
1 dicke Zucchini
1 dünne Aubergine
1 kleiner Kürbis
1 Bund Petersilie
1 Bund Thymian
Gewürze: Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für 2-4 Personen): ungefähr 8€
Zubereitung:
Zunächst eine dickflüssige Sauce zubereiten. Dafür die Paprika halbiert im Ofen so lange backen bis sie Blasen werfen. Abkühlen lassen und enthäuten.
2 TL Olivenöl, 1 gepresste Knoblauchzehe, und 1 kleingewürfelte Zwiebel in einem Topf erhitzen bis die Zwiebel glasig wird. 3 entkernte und klein geschnittene Tomaten und das Lorbeerblatt hinzugeben. Ca. 10min einkochen lassen. Ich habe im Gegensatz zum chefkoch-Rezept alle Paprika kleingewürfelte hinzugegeben. (das Rezept sah eigentlich nur je 1/2 Paprika je Farbe vor) Mit etwas Thymian, Petersilie, Salz und Pfeffer würzen. Noch ca. 3min weiterköcheln lassen. Vom Herd nehmen und mit anpürieren (das Wort gibts im Zweifel nicht - ich meine damit wirklich nur kurz pürieren, sodass noch ein paar Stückchen bleiben)
Alles bis auf zwei Esslöffel in eine Auflaufform geben. Den Backofen auf 135°C vorheizen. 
Zucchini, Aubergine, Kürbis und Tomaten in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Gemüsescheiben abwechselnd fächerförmig auf der Sauce anordnen. (die Scheiben sollten alle etwa gleich groß sein) Ein wenig Olivenöl mit Salz und Pfeffer mischen und darüber geben. Die Form mit Alufolie abdecken und 2 Sunden backen, die Folie entfernen und alles 30 Minuten weiter backen lassen (wenn es braun wird, die Folie leicht darüber legen).
Als letztes eine Vinaigrette aus dem Rest der Sauce mit 1 TL Öl, 1 TL hellem Balsamico und den frischen, gehackten Kräutern mischen.
Zum Servieren das Gemüse übereinanderschieben (das ist weichgebacken nicht ganz so einfach), möglichst senkrecht auf einen Teller "stellen" und zum Abschluss 2-3 Scheiben Gemüse obenauflegen. 

Den Tellerrand mit der Vinaigrette besprenkeln. Heiß servieren.
(gerade zum Dekorieren einfach ein Screenshot aus dem Film als Vorlage nehmen - ich hab probiert das so detailgetreu wie möglich nachzudekorieren)
Dazu passt sehr gut helles Baguette.

Das Gericht ist späktakulär, wenns mit der Dekoration klappt. Wenn man es zum Film serviert einfach perfekt. Als "normales" Ratatouille würde ich es nicht empfehlen. Dafür schmeckte es für den Aufwand, den es kostet, einfach nicht besonders. Wer ein leckeres, unaufwendiges Ratatouille machen möchte nimmt lieber diese Rezept: einfaches, leckeres Ratatouille

Freitag, 16. Dezember 2011

Wodka-Nudeln


Ende der Suppen-Zeit. Heute etwas schnelles, günstiges und spektakuläres!
Das Rezept kommt von chefkoch.de.
Einkaufs-/Zutatenliste: 
500g Nudeln
200g Kochschinken oder geräucherten Schinken
1 Zwiebeln
400g Tomaten
1 Pck. Sahne
etwas Wodka
Gewürze: Salz, Pfeffer
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für 4 Personen): ungefähr 2,50€
Zubereitung:
Den Schinken in Streifen und die Zwiebel in Ringe schneiden, beides im heißen Öl kurz anbraten. 
Einen Schuss Wodka darüber geben und flambieren. (bitte VORSICHT - die Stichflamme kann je nach "Schuss" recht heftig sein) Die Tomaten in Streifen schneiden und dazu geben, die Sahne ebenfalls dazu geben. Kurz köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
Nudeln mit der Sauce servieren.

Das Essen ist echt günstig und macht dennoch viel her. Schmecken tut das ganze recht bodenständig - soll heißen: nicht späktakulär aber sollte eigentlich jedem schmecken. Aber wer was schnelles machen möchte oder mit "Kochkünsten" protzen möchte liegt bei diesem Rezept genau richtig. Denn Flambieren macht immer Eindruck! Einfach mal ausprobieren.
Wer "Angst" hat vor dem Wodka - keine Sorge - der Alkohol verbrennt und zurück bleibt nur eine leichte Wodka-Note...

Dienstag, 29. November 2011

Kürbissuppe mit Kokosmilch


Das Rezept kommt von chefkoch.de.
Einkaufs-/Zutatenliste: 
1 Kürbis (knapp 1kg)
700g Möhren
1 Zwiebeln
Butter
1 Dose Kokosmilch
Gemüsebrühe
Gewürze: Salz, Pfeffer
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 6 Personen): ungefähr 4€
Beilage:
Als Beilage eignet sich wieder jegliche Art von Backwaren. Baguette, Brötchen, ...
Zubereitung:
Kürbis entkernen, Möhren und Zwiebel schälen. Alles würfeln. In einem Topf in 2 EL Butter anschwitzen und dann mit 1l Gemüsebrühe ablöschen. Aufkochen und für 15-20min köcheln lassen. (Es wollten sich sowohl Möhren- als auch Kürbis-Stücke leicht zerdrücken lassen) Kokosmilch zufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. (wem das geschmacklich zu langweilig ist, kann noch mit Soja-Sauce und Zitronensaft würzen)
Fertig ist die Suppe!
Wer mag mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl und fein gehackter/m Patersilie/Koriander dekoriert servieren.

Die Suppe schmeckt großartig. Ein ideales Kürbis-Rezept. Wer dazu noch auf Kokos steht wird sich in diese Suppe verlieben. Schnell noch einen Kürbis kaufen und nachkochen - es lohnt sich!

Freitag, 18. November 2011

Bunte Paprikasuppe


Das Rezept kommt diesesmal von unserer Gemüsekiste.
Einkaufs-/Zutatenliste: 
300g Hackfleisch
1 Ei
2 Zwiebeln
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
1 grüne Paprika
1 Dose Mais
Gemüsebrühe
Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß), Majoran, Zucker
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 4 Personen satt): ungefähr 4€
Beilage:
Als Beilage eignet sich jegliche Art von Backwaren. Baguette, Brötchen, ...
Zubereitung:
Toast in kaltem Wasser einweichen. Zwiebeln schälen, 1 Zwiebel fein würfeln, 1 in Ringe schneiden. Toast ausdrücken. Hackfleisch, Ei, Zwiebelwürfel, Toastbrot, Senf, Salz, Pfeffer und Paprikapulver mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Mit feuchten Händen kleine Bällchen daraus formen. Paprika putzen, waschen und in Stücke schneiden. Maiskolben in Scheiben schneiden. Öl in einem weiten Topf erhitzen, Hackbällchen darin unter Wenden anbraten. Aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen. (meines Erachtens ist es angenehmer die Hackbällchen in einer seperaten Pfanne anzubraten) Paprika, Zwiebelringe und Mais ins Bratfett geben und darin unter Wenden anbraten. Mit Paprika bestäuben. Mit Brühe ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Min köcheln lassen.
Hackbällchen zufügen und bei schwacher Hitze nochmals
ca. 5 Min ziehen lassen. Inzwischen 2-3 Majoranzweige waschen,
trocken tupfen und die Blättchen von den Stielen zupfen.
Suppe mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Majoran
zufügen. In Schälchen servieren.

Die Suppe ist eine durchschnittliche "Party"-Suppe. Also mit ordentlicher Einlage, so dass man sich auch ohne weiteres mit dieser Suppe sattessen kann. Auch ist die Zubereitung am Vortag kein Problem. (1 Tag später schmeckt sie fast noch besser) Nichts späktakuläres, aber durchaus - geschmacklich und von der Zubereitung- massentauglich.

Mittwoch, 16. November 2011

Weiße Bohnen - Suppe





Das Rezept stammt aus einer alten Living at Home, ist aber auch bei chefkoch.de zu finden.
Einkaufs-/Zutatenliste: 
250g (Abtropfgewicht) weiße Bohnen
100g Zwiebeln
100g Sahne
10 Blatt Minze
3 EL Zitronensaft
Gemüsebrühe
Fladenbrot/Ciabatta
Gewürze: Salz, Paprikapulver (scharf), Cumin, Cayenne-Pfeffer
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 4 Portionen): ungefähr 4-5€
Beilage:
Das Fladenbrot/Ciabatta in dünne Scheiben schneiden, mit einer Mischung aus 2EL Olivenöl, 1TL Cumin und 1TL Paprikapulver bestreichen und im Ofen kross backen.
Zubereitung:
Zwiebeln fein würfeln und mit 1TL Kreuzkümmel in 2 EL Olivenöl kräftig andünsten. Bohnen abtropfen lassen, zugeben, mit Brühe und Sahne auffüllen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Zitronensaft und Cayennepfeffer pikant würzen. 2/3 der Minzblätter zugeben und alles mit einem Stabmixer fein und cremig pürieren.
Restliche Minze in Streifen schneiden. Die Suppe portionsweise mit einem Gewürzöl aus 2EL Olivenöl und 1TL Paprikapulver beträufeln, mit der Minze bestreuen und mit dem Fladenbrot servieren.

Wer sich denkt: Weiße Bohnen - nein danke, macht einen Fehler. Die Suppe ist einfach mal was anderes. Es ist mal was anderes als die klassischen 08/15-Suppen. Geschmacklich hat die Suppe einen orientalischen touch. Sie schmeckt nicht klassisch nach Bohnen. Die Mischung aus Schärfe, Minze und Kreuzkümmel verschafft der Suppe den gewissen Kick. Ganz wichtig ist meiner Meinung nach das gewürzte Brot, das im Zusammenspiel mit der Suppe einfach großartig passt. Wer also auf der Suche nach einer etwas anderen Suppe ist, die man auch dekorativ als Vorspeise herrichten kann, liegt mit dieser orientalisch angehauchten Suppe genau richtig.

Donnerstag, 10. November 2011

Möhrensuppe mit Vanille


Das Rezept stammt heute aus dem Kochbuch der Stiftung Warentest "Sehr gut kochen".
Einkaufs-/Zutatenliste: 
500g Möhren
Sherry oder Apfelsaft
1 Vanille-Schote
1 Pck Sahne
Hühnerbrühe
Gewürze: Pfeffer, Zucker, Chili-Flocken
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 4 Portionen): ungefähr 4-5€
Beilage:
Zu der Suppe passt "geschmacksneutrales" Ciabatta (also ohne Kräuter, etc).
Zubereitung:
Geschälte und kleingeschnittene Möhren in etwas Öl andünsten und mit 1 Tasse Sherry/Apfelsaft ablöschen (ich hab mich für den Apfelsaft entschieden). Vanilleschote halbieren (man braucht nur eine Hälfte), Mark herauskratzen und ohne Mark zu den Möhren geben. Mit 750ml Hühnerbrühe auffüllen und 45min sanft kochen lassen.
Vanilleschote herausfischen und pürieren.
Mit dem Vanille-Mark, Pfeffer, einer Prise Zucker und nach Geschmack mit Chili-Flocken abschmecken.
Mit einem Klecks geschlagener Sahne servieren.

Die Mischung aus Baby-Brei und Überraschungs-Effekt führt dazu, dass diese Suppe als Vorspeise genial geeignet ist, da sie geschmacklich mal etwas ganz anderes ist. Allerdings wird von Löffel zu Löffel aus dem Wow-Effekt immer mehr eine Geschmacksüberreizung für die "Normal-Suppen"-geübte Zunge. Die Baby-Brei-Konsistenz tut dann ihr übriges. Nach einem Teller ist man voll zufrieden, möchte aber auch doch keinen Nachschlag. Als Sattmacher ist die Suppe also meines Erachtens nicht geeignet.
Ohne großen Aufwand kann man aber mit diesem Rezept eine Vorspeise servieren, die mal vom Üblichen abweicht und bei Gästen sicherlich für Gesprächsstoff sorgt.

Dienstag, 8. November 2011

Brokkolicremesuppe mit Garnelen

Dieses chefkoch.de-Rezept klingt gut, ist einfach gemacht und dekorativ. Das war es meiner Meinung aber auch. Die Suppe schmeckte erdig und war alles andere als cremig. Jeder Nachwürzversuch war leider vergebens. So bleibt zwar ein dekoratives Bild, aber keine schöne Erinnerung. Wer sich trotzdem dran versuchen möchte:
Einkaufs-/Zutatenliste: 
2 mittelgroße Kartoffeln
1 Schalotte
150g Brokkoli
80g Frischkäse (bis 5%)
2 EL Cremefine (zum kochen)
120ml Milch (1,5%)
Gemüsebrühe
Garnelen
Gewürze: Salz, Pfeffer, Thymian
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 2 Personen): ungefähr 4€+ (je nach Garnelen)

Freitag, 4. November 2011

Tomatensuppe


Und hiermit beginnt mein Suppenspezial. Das Rezept - wie so oft - von chefkoch.de.

Einkaufs-/Zutatenliste: 
1kg Tomaten
2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
1 EL Gin
Fleischbrühe
1 Pck Creme Fraiche
Mandeln (gehobelt)
Olivenöl
Gewürze: Salz, Pfeffer, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Majoran
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 4 Personen): ungefähr 3-5€ (je nach Tomaten)
Beilage:
Ich habe dazu ein paar Ciabatta-Scheiben gemacht. 5min. vor Backende rausholen, in Scheiben schneiden, mit einer Olivenöl-Kräuter-Mischung (am besten mit denen die auch in der Suppe gelandet sind) bestreichen und wieder in den Ofen bis sie kross sind.

Alles in allem eine gute Tomatensuppe - der Geruch der beim köcheln der Tomaten entsteht - einfach nur herrlich. Mit dem Klecks Creme Fraiche und den gehobelten Mandeln dekoriert ist es durchaus eine Suppe für ein perfektes Dinner.
Die Tomatensuppe ist keine Creme-Suppe (darauf sollte ich noch sicherhaltshalber hinweisen) - für die Konsistenz der Suppe ist daher entscheidend wie wässrig die verwendeten Tomaten sind. Ich habe "normale" Strauch-Tomaten gekauft, nach dem passieren war die Suppe demnach noch recht "wässrig" (von der Konsistenz). Mein Tipp daher - auch wenn es ein wenig teurer wird - Cherry- oder Dattel-Tomaten nehmen (so werd ich es das nächste mal machen). Denn die Tomatenwahl entscheidet gerade bei dieser Suppe den späteren Geschmack und beim Tomaten-Kauf - man kann es fast schon Tomaten-Roulette nennen - haben die kleineren doch eher mal die Nase vorn wenn es um den Geschmack geht.

Samstag, 29. Oktober 2011

Mairübchen-Risotto

Diesmal gab es Mairübchen-Risotto mit Schnitzel.
Einkaufs-/Zutatenliste: 
200g Mairübchen
1 Zwiebel
150g Risotto-Reis
25g Butter
40g Parmesan
Gemüsebrühe
Gewürze: Salz, Pfeffer
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 4 Personen als Beilage): ungefähr 4-5€
Beilage:
Diesmal ist das Gericht selbst die Beilage.

Bis zum Tag an dem die Mairübchen in der Gemüsekiste waren, hatte ich noch nie von besagtem Gemüse gehört. Sehen aus wie große, weiße Radieschen. Nun zum Geschmack. Das Risotto ist (wie die Rüben, die geschmacklich Richtung Steckrüben gehen) eher geschmacksneutral. Wer also besagtes Rezept ausprobiert muss sich zweierlei bewusst sein. 1.) viel würzen, damit das Risotto etwas pepp kriegt 2.) Das Risotto reicht lediglich als Beilage - dazu gehören also im besten Fall noch eine Sauce und was fleischiges. Wo ich beim Fleisch bin, auch da gilt: niemals mit Hunger/Appetitt einkaufen gehen, sonst macht man den fatalen Fehler, den ich gemacht habe. Das Schweinefilet schon in der Hand sah ich fertig panierte Schnitzel. Ich dachte also, warum nicht mal ausprobieren, faul wie ich an diesem Tag war, mitnehmen, ab in die Pfanne und genießen. Bis zur Pfanne hat es auch hingehauen. Aber von Genießen kann nicht die Rede sein. Die Panade war grob und geschmacklich undefinierbar (nicht auf die positive Art) - das Fleisch selbst war auch nicht der Hit. Ich hätte es besser wissen müssen, aber aus Fehlern lernt man...

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wirsing-Kohlrouladen


Als erstes möchte ich euch (m)ein Rezept für Kohlrouladen aus Wirsing vorstellen. Grob habe ich mich an einem Chefkoch.de-Rezept orientiert.
Einkaufs-/Zutatenliste: 
1 mittlerer Wirsing-Kohl
500g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Ei
1 Pck Sahne
Gemüsebrühe (ich benutz aus Faulheit immer Instant)
Gewürze: Salz, Pfeffer, Kümmel (gemahlen), Paprika (edelsüß), Majoran
Kosten für das Gericht in dieser Form (reicht für ca. 6 Stück): ungefähr 4-5€
Beilage:
Zu den Rouladen passen Kartoffeln in welcher Form auch immer (ich backe immer gerne Kartoffelhälften).
Zubereitung:
Wirsingblätter unten am Strunk abtrennen, so dass die Blätter im ganzen heile bleiben. An der Außenseite der Blätter den Strunk so weit es geht (und das Blatt noch zusammengehalten wird) dünnerschneiden - dann kann man die Blätter später besser rollen. Waschen. Kurz (ca.30sek müssten reichen) in kochendem Salzwasser blanchieren. Nach großen/mittleren/kleinen Blättern sortieren.
Die Toastscheibe in Wasser oder Milch aufweichen, ausdrücken und mit dem Hack, der Zwiebel (in feine Würfel geschnitten), dem Ei und einem Schuss Sahne (wirklich nicht viel) vermischen und reichlich nach Geschmack würzen. (Wenn die Masse zu matschig wird ein wenig Paniermehr dazugeben)
Jetzt kommt der "Bastel-Teil". Fleischkugeln (also von der Form eher Eier) formen und in einem mittleren Wirsing-Blatt einrollen - dabei die Ränder an den Seiten nach innen klappen. Diese Rolle noch einmal bei gleichem Verfahren in ein zweites, großes Blatt einrollen. Mit Küchengarn verschnüren und fertig sind die Rouladen.Es kann dabei ruhig etwas von der Hackmischung übrigbleiben. Den restlichen Wirsing in kleine Stücke schneiden.
Schluss mit der Vorarbeit - jetzt geht es ans "Kochen" - in diesem Fall ans Braten. Am Ende soll das ganze zugedeckt köcheln, demnach sollte es eine große Pfanne mit einem hohen Rand sein - notfalls auch ein flacher Topf mit großer Fläche. In dieser dann etwas Öl erhitzen und die Rouladen runderum braun braten. Wenn die Rouladen runderum etwas angebräunt sind aus der Pfanne nehmen und die Hack- und Kohlreste anbraten. Wenn das Hack durch ist mit 500ml Gemüsebrühe auffüllen, die Rouladen wieder zugeben und bei niedriger Hitze abgedeckt 20min köcheln lassen. Rouladen raus, Hack-Kohl-Brühe-Mischung andicken und restliche Sahne hinzufügen.
Fertig sind die umständlich klingenden, aber einfach gemachten, leckeren Wirsing-Kohlrouladen. Rouladen mit Kartoffeln (in welcher Form auch immer) und der Sauce servieren.

Der erste Post

Ich möchte hier in diesem Blog Rezepte vorstellen, die ich gekocht habe, mit meiner persönlichen Meinung zu diesen Rezepten, Tipps, Tricks und alles drum herum.
Viel Spaß!